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> »Beim Betrachten der Neuinszenierung von
"Sabato, domenica e lunedì" kommt nur ein einziger Zweifel
auf: wird diese Vorstellung nicht zu schön? Ich spreche von
der gehobenen Eleganz, die diese Bourgeoisie mit einem Hauch
Klassik umgibt; von der raffinierten Kargheit mit der die
Küche / Bühne vor einfarbiger Wand mit Fenster à la Magritte
ausgestattet ist; von der fast perfekten Natürlichkeit, mit
der sich sechzehn Schauspieler begegnen, die drei
verschiedenen Generationen des Neapolitanischen Theaters
angehören, jeder stellvertretend für eine Wahrheit und mit
Leichtigkeit auch eine bedeutende linguistische Herkunft
verkörpernd. Der Regisseur zeichnet mit grosser Genauigkeit
die Zustände einer kollektiven Neurose nach, wie sie kurz vor
einem Wirtschaftsboom auftreten: den geschäftigen Drang nach
Erneuerung in der Lebensweise und den Moden, der heutige
Projektionen zulässt.« (Franco Quadri, La Repubblica) Das
Stück wurde 1959 in Rom in der Regie des Autors Eduardo De
Filippo uraufgeführt und ist seither, wie auch andere Stücke
von ihm, für das italienische Theater von großer
Bedeutung.
> Toni Servillo is wellaware that he has
to place this superb author within a context. With his
well-known severity of style, he dates the costumes and
thereby gives the piece an historical concreteness. At the
same time, he portrays with great precision the conditions of
a collective neurosis, as it exists shortly before an economic
boom: the bustling push for renewal in life-style and fashion,
which allows for today's projections. (Franco Quadri, La
Repubblica) | |
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in italienischer
Sprache mit deutscher Übertitelung / Deutsche
Erstaufführung
Dauer 190 min (inkl. zwei
Pausen) Preisgruppe B
Publikumsgespräch 21.06.
nach der Aufführung |
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| Regie
TONI SERVILLO. Bühne TONI SERVILLO, DANIELE SPISA. Kostüme
ORTENSIA DE FRANCESCO. Licht PASQUALE MARI. Mit ENSEMBLE. //
KOPRODUKTION Teatri Uniti, Neapel — Teatro Stabile dell’
Umbria. Mit Unterstützung der Regione Campania — Teatro
Comunale di Caserta — OTC SempreApertoTeatro Garibaldi. // In
Zusammenarbeit mit dem Italienischen Kulturinstitut im Rahmen
des Festivals »La Dolce Vita«. | |
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